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5 Vermarktungs-Tipps für Euren Online Shop

Heute wollen wir euch ein paar Tipps geben, wie man leichter online gefunden wird, auch abseits von Twitter&Co. Doch zunächst mal noch einen kleinen Ausflug zu den Flyern von Moo: Olga von Vorsicht Tellerrand kam nämlich (als Nachrückerin) in den Genuss von einem kostenlosen Flyerset und hat uns ein paar Fotos und Feedback von ihren Moo-Flyern geschickt. Das möchte ich euch nicht vorenthalten:

Die Karten sind super süß und es ist mir richtig schwer gefallen sie zu verteilen. Selbst mein Cousin sagte dass es ihm im Herzen weh tut wenn er sieht wie ich sie auslege.
Auf jeden Fall hatte ich super viel Spaß mit den Dingern und habe das mal festgehalten. Ich werde mir bestimmt wieder da was bestellen. Das nächste mal kalkuliere ich allerdings die 2 Wochen Versandzeit mit. Hab mir da vorher kein Kopf drüber gemacht, dass die (=Moo) gar nicht in Deutschland sitzen.

Vielen Dank für die Infos, Karten (und Fotos ;) finde ich wirklich sehr gelungen. Falls euch die Werbung mit Flyern auch interessiert, schaut nochmal unseren Artikel zum Thema Offline Bewerbung mit Flyern an. Nun aber zum Thema Online Marketing. Dazu habe ich fünf Punkte und zwei Links für Euch, die Euch hoffentlich helfen und inspirieren. Der eine Artikel stammt von Jason Cohen aus A Smart Bear (einem meiner Lieblingsblogs) - hier findet ihr viele Tipps und Hinweise, dass “Content wirkt”. Der andere Artikel stammt vom “Marketing Guru”, Guy Kawasaki himself - “How to get found“. Basierend auf den beiden Posts hab ich mal ganz schnell eine Top5 zusammengestellt:

1. Seid einzigartig und anders. Klar, jeder redet über Einzigartigkeit und Relevanz (”Werbefuzzis” übrigens schon seit Jahrzehnten), aber das ist wirklich ein zunehmend wichtiger Punkt - vor allem durch die neuen Social Media Kanäle und ihr “Followerprinzip”. Denn das heißt nichts anderes als: wenn ihr eure Kunden oder Freunde langweilt oder zuspammt, seid ihr ganz schnell wieder draußen. Die Höchststrafe ist dann: man wird ignoriert, auch für den Fall dass man vlt. mal was richtig wirklich wichtiges zu sagen hat.

Von daher achtet darauf, was ihr bloggt/twittert/Facebookt/Youtubed. Denkt und handelt lieber langfristig, als nur für den schnellen Backlink, weil euch grad nix besseres einfällt.

2. Schafft Inhalte. Immer und immer wieder: wir Menschen haben eine fast schon natürliche Neigung dazu, (besondere) Geschichten weiter zu verbreiten. Im Netz ist das nicht anders: Auch Suchmaschinen lieben Content, und habt ihr ein besonders tolles Motiv mit einer besonderen Geschichte, bloggt darüber, macht Videos, Tweets. Sammelt (echtes) Feedback und unterstützt so andere darin, dass sie über euch bloggen.

3. Optimiert eure Inhalte. Stellt euch vor, wer eure Kunden sind. Welche Suchbegriffe würdet ihr bei Google eingeben, um auf eure Seite zu gelangen und davon richtig “gerockt” zu werden? Auch hier gilt: Lieber Klasse statt Masse. Natürlich gibt es gewisse Standards (jedes Produkt in Eurem Shop sollte einen Titel und eine Beschreibung haben), aber achtet lieber auf “eure” Keywords, als Google (und somit auch dem geneigten Besucher) einen diffusen Bauchladen anzubieten. Das führt vielleicht zu Traffic auf euren Seiten, nicht aber unbedingt zu mehr Verkäufen.

4. Bewerbt eure Inhalte. Sobald ihr merkt, dass euer Inhalt konvertiert, verbreitet ihn - auf Facebook, Twitter, LinkedIN, in Foren oder Communities, macht ein wenig “virtuelles Klinkenputzen” usw. Mit konvertieren meine ich nicht unbedingt, dass Ihr ein virales Gewitter losgetreten haben müsst oder jeder Besucher eurer Seite auch gleich was kauft. Manchmal ist es ein echtes, vlt. “unaufgefordertes” Feedback von einem Bekannten, manchmal wird einer eurer Artikel aufgegriffen und verlinkt, oder ein Thema das ihr besetzt habt, woanders diskutiert. Denkt dran: das klappt am besten, wenn ihr den ersten und den zweiten Punkt beherzigt - Standard Pressemitteilungen an “info@” E-Mail Adressen zu versenden, haben schon andere vor euch (erfolglos) versucht.

5. Macht regelmäßige Auswertungen. Ihr solltet wissen, welche Inhalte gefragt sind und was andere ggf. über euch denken/sagen. Dazu gehört, dass ihr eure Website ordentlich auswertet (falls Euch Google Analytics zu komplex ist, versuchts z.B. mit Statcounter oder getclicky, für den Anfang genügt das meist schon). Behaltet einen Blick auf Webseiten, die auf euch verlinken und welche euch “wertvolle” Besucher schicken. Falls ihr Social Media ein wenig über die Schulter schauen wollt, versucht Addictomatic oder alternativ mein “Social Media Dashboard“, das ich letzte Woche mal für Netvibes zusammengestellt habe. Ihr solltet jedenfalls die unterschiedlichen Maßnahmen und Kanäle regelmäßig (!) auswerten, um die besten auszubauen, und die schwächsten einzustellen. Nur so wisst ihr auch, welche Maßnahmen und Kanäle wirklich was bringen.

Soviel zu den 5 Tipps - falls Ihr weitere Anregungen oder Anmerkungen zu den Tipps habt, immer her damit. Falls ihr zum einen oder anderen Punkt gerne noch ein wenig mehr erfahren wollt, schaut auch in unserer Spreaducation.

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